
NF-Wanderwoche Malcantone Ticino 16.-23. August 2025
Sa 16.8.25 Zehn Naturfreundinnen und -freunde treffen sich in Bern auf dem Zug nach Luzern. Nach einer langen Bahnfahrt via Gotthardtunnel nach Ponte Tresa fahren wir mit dem Hotelbus ins Hotel iGrappoli in Sessa. Regina und Kurt Schläfli, welche wegen Platzgründen das Postauto genommen haben, treffen kurz nach uns ein. Wir wurden herzlich empfangen und nach dem Zimmerbezug und einer kleinen Erfrischung spazierten wir auf die Piazza von Sessa. Im Zentrum des Dorflebens hat es einen guten Laden und ein Ristorante. Nachdem wir im Laden eingekauft haben gings zurück zum Hotel. Die einen ruhten sich aus und die andern genossen eine Abkühlung im Schwimmbad. Nach einem gemeinsamen Apéro und einem guten Abendessen beschlossen wir den Anreisetag.



So 17.8.25 Vom Hotel aus gings hinauf zur Goldmiene. Eine Führerin informierte uns über den Goldabbau und zeigte uns die Miene, in welcher es kühl und angenehm war. Anschliessend gings weiter nach Astano, wo wir in der Osteria Elvezia einen traditionellen Brasato mit Polenta genossen. Das Kaffee und Dessert nahmen wir nach einer kurzen Wanderung am Lago Astano ein. Dies ist ein Badesee und in gewissen Zeiten kann auch gefischt werden. Kurt, Christine und Regina liessen es sich nehmen eine kurze Abkühlung im See zu nehmen. Hier teilten wir uns und ein Teil ging zurück nach Astano und mit dem Postauto nach Sessa. Die andern wanderten bis zur Grenze, dann südlich den Hang hinunter und parallel zur Hochebene durch einen lichten Wald zurück nach Sessa. Im Ristorante auf der Piazza in Sessa genossen wir eine Abkühlung bevor es zurück ins Hotel ging.









Goldmine













Mo 18.8.25 Mit dem Postauto fuhren wir von Sessa via Novaggio nach Miglieglia, der Talstation der Monte Lema-Bahn. Mit der Bahn gings 800 m hoch zur Bergstation. Nach einem kurzen Aufstieg erreichten wir den Monte Lema, ein Grenzberg zu Italien. Leider war die Sicht nicht ganz klar. Trotzdem konnten wir die vielen Windungen des Lago Lugano sehen mit Lugano, dem Monte Brè und dem San Salvatore. Auf der anderen Seite den Lago Maggiore mit Ascona und Luino. Leider war die Monte Rosa hinter dem Dunst versteckt. Jetzt gings zurück zur Bergstation und zur SAC – Hütte vom Monte Lema hinunter. Einige wanderten weiter zum Boncione di Breno. Gemeinsam picknickten wir bei der SAC – Hütte. Nach dem Aufstieg zur Bergstation genossen wir noch eine Erfrischung im Bergrestaurant. Ein kalter Wind vertrieb uns dort und wir fuhren zurück nach Miglieglia. Da das Restaurant geschlossen war, fuhren wir nach Novaggio und kehrten im Ristorante neben der Post ein. Weiter gings zurück nach Sessa. Einige rundeten den Tag noch mit einer Abkühlung im Schwimmbad ab.













Di 19.8.25 Heute machen wir den Kastanienrundweg. Mit dem Postauto geht es nach Arosio. Dort steigen wir direkt in den Kastanienrundweg ein. Es geht durch grosse alte Kastanienwälder den Berg hinauf und hinunter durch Gräben und Schluchten. In einem offenen Graben treffen wir auch einen künstlichen See, der von Helikoptern bei Waldbränden genutzt werden kann. Oberhalb Vezio machen wir Mittagshalt mit Blick auf Mugena und die Kapelle Santuario di Santa Maria delle Grazie di Sassello in Vezio. Nach einem weiteren Aufstieg und Abstieg erreichen wir Fescoggia und die einzige offene Osteria weit und breit. Nach einer Erfrischung warten die einen auf das Postauto und die andern wandern noch nach Vezio und nehmen hier das Postauto. Die Kastanienwälder waren sehr imposant, werden aber nicht mehr bewirtschaftet. Zum Abschluss ging Kurt Schläfli noch im Lage Astano baden, die andern fuhren nach Sessa und ein Teil genoss die Abkühlung im Schwimmbad.











Mi 20.8.25 Der Mercato von Luino war unser heutiges Ziel. Zuerst wanderten wir zum Pevereggia-Wasserfall und anschliessend dem Wasserweg entlang nach Termine direkt an der Grenze. Kathrin verliess uns nach der Besichtigung des Wasserfalls und fuhr mit dem Postauto nach Luino. Die andern überquerten nach Termine die grüne Grenze nach Italien und wanderten weiter hinunter nach Luino. Nach der dreistündigen Wanderung, stärkten wir uns in der Trattoria Tourismo am Lago Maggiore. Anschliessend besuchten wir den Markt oder genossen das Marktgeschehen vom Bistro aus. Mit dem Postauto ging es anschliessend zurück nach Sessa.


Do 21.8.25 Auf dem Programm steht der Sentiera della meraviglie (wunderbarer Wanderweg). Wie im Malcantone üblich geht’s hinunter in den Graben der Magliasina. Wild romantisch geht es auf und ab zum Wasserfall von Maglio. Darunter ladet das kühle Nass zum Bade ein. Wir picknicken an diesem schönen Platz. Oberhalb des Platzes ist ein Haus in der eine Hammermühle ist, welche wir aber nicht besichtigen konnten. Gestärkt ging es der Magliasina entlang und anschliessend hoch Richtung Aranno. Oben angelangt, sahen wir unser Ziel Novaggio auf der gegenüberliegenden Talseite, das hiess 150 m runter und rauf. Drei Frauen gingen nach Aronno und mit dem Postauto retour nach Sessa. Die andern gingen in die wilde Schlucht hinunter und hinauf nach Novaggio. Da das Postauto nicht kam, nahmen wir die Abkühlung in Novaggio und nicht wie geplant auf der Piazza von Sessa und mussten kurz die Regenschirme aufspannen.












Fr. 22.8.25 Zum Abschluss wanderten wir von Sessa nach Ponte Tresa, 400m hinauf und 500m hinunter. Nach dem Schwimmbad gings hinunter in den Graben der Lisora und anschliessend hoch nach Castelrotto. Im Weingut Vallombrosa genehmigten wir uns einen Kaffee und Mineralwasser. Weiter gings hoch via Bigno nach Feredino. Dort ging es weiter durch den Wald hoch zum Mittagshalt oberhalb Ponte Tresa. Hier ist der Start eines Bike-Singletrail und damit begegneten wir ein paar Fahrradfahrer. Nach dem Abstieg durch den Wald und Ponte Tresa erfrischten wir uns noch in einem Beizli. Küre Schläfli nahm dann noch ein Bad im Lago die Lugana auf der italienischen Seite von Ponte Tresa, während die andern mit dem Postauto nach Sessa fuhren.









Sa. 23.8.25 Mit dem Hotelbus, dem Postauto und der Bahn gings auf die Heimreise. In Lugano und Arth Goldau hatten wir knappe Umsteigezeiten, aber es reichte.

Wir können auf abwechslungsreiche Wanderwoche in einem guten Hotel zurückblicken. Danke an Alle für die gelungene Woche.
